100 Prozent Klimaschutz für Niedersachsen

Treibhausgase aus der fossilen Energienutzung, dem Verkehrssektor, der Landnutzung und dem privaten Konsum heizen unsere Atmosphäre auf. 1,5 – 2 Grad: um mehr darf die Durchnittstemperatur auf der Erde nicht steigen. Sonst sind die Folgen des Klimawandels für uns unbeherrschbar. Deshalb steht Klimaschutz für uns an erster Stelle. Unser Ziel ist es, Niedersachsen bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen. Das geht nur, wenn wir die Strom- und Wärmegewinnung, die Industrie sowie Landwirtschaft und Mobilität im Land verbessern. Dafür wollen wir den heutigen Energiebedarf um mehr als die Hälfte senken und die dann noch benötigte Energie vollständig aus Erneuerbaren Energien decken.

Seit 2013: Wir stellen wichtige Weichen für Klimaschutz in Niedersachsen

Grüne Meilensteine auf dem Weg zu 100 Prozent Klimaschutz
  • Die Klimaschutzziele des Landes wollen wir in einem Klimaschutzgesetz verankern
  • Wir haben ein Investitionsprogramm zur energetischen Sanierung landeseigener Gebäude aufgelegt
  • Die von uns eingerichtete Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen berät zum Thema Klimaschutz und kümmert sich um die Wärmewende und die Weiterentwicklung von Effizienz- und Speichertechnologien
  • Wir haben ein energie-und klimapolitisches Leitbild am Runden Tisch Energiewende mit den wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen zusammen erarbeitet und entwickelt
  • Mit unserem Moorschutzprogramm und der deutlichen Reduzierung des klimaschädlichen Torfabbaus sorgen wir dafür, die CO2-Emissionen aus Mooren zu senken
  • Mit dem Windenergieerlass haben wir aktuelle Standards für den natur- und sozialverträglichen Ausbau der Windenergie definiert

Effiziente Energie ohne Fracking: nur mit grün!

Darüber hinaus wollen wir
  • die Möglichkeiten zur Speicherung von Strom aus Wind und Sonne vorantreiben. Zum Beispiel, indem wir die Forschung fördern ebenso wie Pilotprojekte, wie die Nutzung stillgelegter Bergwerke im Harz als Pumpspeicherwerke
  • die Nachfrage nach Strom besser am Angebot ausrichten und damit ein Lastmanagement etablieren
  • den erforderlichen Ausbau unseres Stromnetzes naturverträglich und bürgernah verträglich gestalten
  • die Förderung von Gas und Öl im Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer verhindern
  • die so genannte unkonventionelle Förderung von Erdgas mittels Fracking ebenso verhindern, wie die Zulassung von Probe-Fracks.

 

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2 Kommentare

  1. Ellen Scholz

    Bitte verankert auch den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Alle AKW in Niedersachsen abschalten. In erster Linie Grohnde.

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  2. Bernd Schwietert

    Die Produktion und Verwendung von Holz ist aktiver Klimaschutz. Bei der Produktion wird CO2 gebunden, bei der Verwendung werden andere umweltbelastende Roh- und Baustoffe ersetzt.
    Dazu ist in Niedersachsen eine leistungsfähige naturgemäße Forstwirtschaft nötig.

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