Studieren, um zu lernen

Grüne Wissenschaftspolitik sorgt für Chancengleichheit, damit alle Menschen unabhängig von sozialer Herkunft und Einkommensverhältnissen gleichermaßen an Bildung teilhaben können egal, ob sie studieren möchten oder nicht. Grüne Wissenschaftspolitik steht für Freiheit und Verantwortung. Die Wissenschaft ist der entscheidende Motor für das Gelingen des ökologischen Umbaus und sie ist Taktgeberin für nachhaltige Modernisierungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft.

Hochschulzugang darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen

Das haben wir erreicht:
  • Wir haben die Studiengebühren abgeschafft und den Hochschulen die Mittel aus den Studiengebühren zu 100 Prozent ersetzt. Die Mittel werden zudem dynamisch an die wachsende Zahl der Studierenden angepasst
  • mit unserem Fachhochschulentwicklungsprogramm haben wir 3400 neue Studienanfängerplätze an den niedersächsischen Fachhochschulen aufgebaut und 300 zusätzliche Professorinnen und Professoren eingestellt
  • verschulte Strukturen passen nicht zu einem selbstbestimmten Studienalltag. Deshalb haben wir die Anwesenheitslisten als Symbol eines verregelten Systems abgeschafft
  • Studierende, Personalvertretung und Gleichstellungsbeauftragte haben mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten bekommen. Mit der Einführung einer Studierendeninitiative, einer Art studentischem Bürgerbegehren, haben wir ein neues Instrument der Beteiligung eingeführt
  • wer forscht was in welchem Auftrag? Wir haben für mehr Transparenz in der Forschung gesorgt und den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft verbessert
  • mit der Einführung von Ethikkommissionen an allen Hochschulen hat die kritische Auseinandersetzung insbesondere zu Forschungsvorhaben im Bereich von Risikotechnologien und militärisch relevanten Projekten mehr Gewicht bekommen
  • wir haben in günstigen Wohnraum für Studierende investiert und die Studentenwerke besser gefördert.

Studieren an flexiblen und verlässlichen Hochschulen

Das haben wir vor:
  • wir stehen auch zukünftig zu einem gebührenfreien Zugang, damit der Besuch einer Hochschule nicht vom Einkommen der Eltern abhängig ist
  • wir wollen die Durchlässigkeit zwischen den Fachschulen bzw. der dualen Berufsausbildung und den Hochschulen verbessern: einerseits um Menschen ohne Abitur den Zugang zu den Hochschulen zu erleichtern und andererseits, um den Übergang von der Hochschule in die duale Ausbildung zu verbessern
  • wir setzen uns dafür ein, die tierversuchsfreie Forschung gerade im medizinischen Bereich voranzubringen
  • den Wissenstransfer zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft wollen wir weiter verbessern
  • zur Verbesserung der beruflichen Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses setzen wir uns für klare Mindeslaufzeitregelungen von Arbeitsverträgen an Hochschulen und die Stärkung von Juniorprofessuren ein
  • um die Vereinbarkeit von Studium und Familie zu verbessern, wollen wir den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen an Hochschulen vorantreiben.

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1 Kommentar

  1. Hans-Peter Wendorff

    Bereich Bildung
    Ist es gerecht, dass ein Handwerker Steuern zahlt, damit der Sohn seines Zahnarztes umsonst Studieren kann, während sein eigener Nachwuchs teuer für die Meisterschule bezahlen muss?
    Wir brauchen nicht nur TheoretikerInnen, sondern auch PraktikerInnen – z.B. Handwerker!

    Der Meister ist als „Bachelor professional“ eingestuft und sollte in Kooperation der Handwerkskammern und der Hochschulen weiter entwickelt werden.
    Wenn man hier die vorhandenen Raumkapazitäten der Kammer-Bildungszentren nutzen würde, wären sicher auch die Kammern aufgeschlossen!

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